Aikido
Das Aikido in der heutigen Form wurde in den 1920-er Jahren von Morihei Ueshiba (geb. 1883 in Tanabe, Japan, gest. 1969 in Iwama, Japan) begründet. Er wurde von Kiyo'ichi Takagi im Judo und von Sokaku Takeda im Daito-Ryu unterrichtet. Morihei Ueshiba entwickelte weiter, was er gelernt hatte, und verband die zum Teil martialischen Kampfkünste mit dem Prinzip der Friedfertigkeit und der Harmonie. 1931 gründete er das Hombu Dojo in Tokyo, in dem noch heute unter der Leitung seines Enkels Moriteru Ueshiba Aikido tradiert und behutsam weiterentwickelt wird. Dieser ist auch Leiter der Aikikai Foundation, die sich der Entwicklung und Verbreitung des Aikido in der Welt verschrieben hat. Ebenso präsidiert er die International Aikido Federation (IAF), der pro Land je ein vom Hombu Dojo anerkannter nationaler Verband angehört. In der Schweiz ist das die Association Culturelle Suisse d’Aikido (ACSA).